Schaltung | T-Modell 1950-1952 (B’caster/Nocaster)

Die in der Anfangszeit verwendete Schaltung war für die Gitarristen verwirrend:

  • In der Position 3 (3-Weg-Schalter weist Richtung Hals, „nach vorne“) wurde der Hals-Tonabnehmer mittels zugeschaltetem Kondensator noch stärker im Klang verdunkelt. Das war von Leo Fender als Ersatz für einen Bass gedacht. Der elektrisch verstärkte Bass war noch nicht erfunden. Und so sollte die vergleichsweise kleine E-Gitarre den Transport eines echten Kontrabasses verzichtbar machen. Der zweite Regler blieb ohne Funktion.
  • In Position 2 (Mittelstellung) wurde der Hals-Tonabnehmer ohne Kondensator geschaltet, der zweite Regler blieb ohne Funktion.
  • In der Position 1 (3-Weg-Schalter weist Richtung Brücke, „nach hinten“) wurden beide Tonabnehmer parallel geschaltet, der zweite Regler arbeitete nun als Lautstärkeregler für den Hals-Tonabnehmer. Wollte man den Steg-Tonabnehmer allein nutzen, musste man den zweiten Regler komplett aufdrehen. Beim Herunterdrehen wurde der Hals-Tonabnehmer zugemischt. Man konnte bei dieser Schaltungsvariante eine beliebige Mischung beider Tonabnehmer einstellen, was eine sehr große Klangvielfalt bedeutete, aber auch von Gitarristen als umständlich empfunden wurde.
  • In keiner der 3 Schaltungsvarianten existiert eine Klangregelung!